02.07.2011

Solarbundesliga: Neuigkeiten rund um den Solarsport

Der Deutsche Meister im Solarsport kommt aus dem hohen Norden.

Solarbundesliga: Der Deutsche Meister im Solarsport kommt aus dem hohen Norden. Die schleswig-holsteinische Kommune Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog kann heute bei der elften Deutschen Meisterschaft in der Solarbundesliga zum dritten Mal in Folge die begehrte Trophäe in Empfang nehmen. Weitere Meister in ihren jeweiligen Größenklassen sind Ulm bei den Großstädten, Leutkirch im Allgäu bei den Mittelstädten und Tacherting (Bayern) bei den Kleinstädten.

In der Kategorie Solarstrom siegte Glüsing (Schleswig-Holstein). Bei der Solarwärme hat Schalkham (Bayern) wieder die Nase vorn. Dort sind sagenhafte 1,5 Quadratmeter Solarwärmekollektoren pro Kopf der Bevölkerung installiert.

Zum elflten Mal sind am Samstag, dem 25. Juni, Deutschlands erfolgreichste Solarstädte und -gemeinden ausgezeichnet worden. Die Solarbundesliga ist zu ihrer diesjährigen Meisterfeier zu Gast in Kronprinzenkoog an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. In der Solarbundesliga ringen mittlerweile 1662 Kommunen um die höchste Pro-Kopf-Dichte von thermischen und photovoltaischen Solaranlagen. Bei der jährlichen Meisterfeier zum Saisonabschluss treffen sich „Solarsportler“ aus ganz Deutschland. Dies sind hochengagierte kommunale Energieexperten, ehrenamtliche Akteure und Bürgermeister, die in ihren Dörfern und Städten teils seit vielen Jahren eine Energiewende vormachen, wie sie jetzt nach Fukushima in aller Munde ist.

Die Solarbundesliga (http://www.solarbundesliga.de) wird seit 2001 von der Fachzeitschrift Solarthemen in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. veranstaltet. Als Premiumpartner unterstützt der Bundesverband Solarwirt schaft (BSW) den Wettbewerb. Hauptsponsor ist die SunEnergy Europe GmbH.
Inzwischen hat die Solarbundesliga in 7 Ländern Europas und in Nordamerika Nachahmung gefunden. Auf europäischer Ebene wird die RES Champions League ausgetragen, in der die Solarbundesliga-Kommunen ganz oben mitmischen.

Endstand Solarbundesliga-Saison 2010/2011

SOLARBUNDESLIGA
1. Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog (Schl.-H.) 4.466 Punkte
2. Glüsing (Schleswig-Holstein) 4.402 Punkte
3. Kronprinzenkoog (Schleswig-Holstein) 3.084 Punkte
4. Rettenbach am Auerberg (Bayern) 1.925 Punkte
5. Bauler (Rheinland-Pfalz) 1.922 Punkte

KLEINSTÄDTE
1. Tacherting (Bayern) 1.162 Punkte
2. Rot am See (Baden-Württemberg) 1.056 Punkte
3. Blaufelden (Baden-Württemberg) 1.013 Punkte
4. Geisenhausen (Bayern) 830 Punkte
5. Bad Grönenbach (Bayern) 814 Punkte

MITTELSTÄDTE
1. Leutkirch i. Allgäu (Baden-Württemberg) 473 Punkte
2. Vreden (Nordrhein-Westfalen) 392 Punkte
3. Crailsheim (Baden-Württemberg) 388 Punkte
4. Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) 337 Punkte
5. Wangen i.A. (Baden-Württemberg) 309 Punkte

GROSSSTÄDTE
1. Ulm (Baden-Württemberg) 168 Punkte
2. Ingolstadt (Bayern) 130 Punkte
3. Reutlingen (Baden-Württemberg) 85 Punkte
4. Erlangen (Bayern) 83 Punkte

SOLARSTROM
1. Glüsing (Schleswig-Holstein) 11.307 W/Ew.
2. Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog (Schl.-H.) 10.504,2 W/E
3. Kronprinzenkoog (Schleswig-Holstein) 8.252,2 W/E
4. Bergewöhrden (Schleswig-Holstein) 5.420,0 W/E
5. Bauler (Rheinland-Pfalz) 5.320,0 W/E
6. Strickscheid (Rheinland-Pfalz) 4.008,7 W/E

SOLARWÄRME
1. Schalkham (Bayern) 1,575 qm/E
2. Braunsdorf (Thüringen) 1,520 qm/E
3. Schwerbach (Rheinland-Pfalz) 1,128 qm/E
4. Ingenried (Bayern) 1,124 qm/E
5. Niederbergkirchen (Bayern) 1,064 qm/E

ORTSTEILLIGA
1. Sausenhofen/Dittenheim (Bayern) 3.722 Punkte
2. Erbenschwang/Ingenried (Bayern) 3.683 Punkte
3. Goggenbach/Kupferzell (Baden-W.) 3.637 Punkte
4. Reuth/Neuendettelsau (Bayern) 3.266 Punkte
5. Haidenkofen/Sünching (Bayern) 3.087 Punkte

LANDKREISE
1. Schwäbisch Hall 484 Punkte
2. Traunstein 440 Punkte
3. Freising 205 Punkte
4. Ravensburg 197 Punkte
5. Rosenheim 180 Punkte
5. Fürth (Bayern) 74 Punkte

 

Quelle: Solarthemen

Link: http://www.solarthemen.de/index.php/2011/06/30/friedrich-wilhelm-luebke-koog-ist-deutscher-meister-2/

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